IKEA Altona - Der Blog von Lass-Schweden.com zur Entstehung des ersten City-Ikeas in Deutschland

IKEA in Altona – lass Schweden kommen!

Das Blog zum Umbau des Altonaer Frappant zum (fast) ersten City-IKEA der Welt in Hamburg Altona. Wir berichten quasi live vor Ort für Euch von den Abriss- und späteren Aufbauarbeiten. Hier gibt es Einblicke und Eindrücke. Eine LIVE-Webcam verfolgt die Arbeiten auf der Baustelle und für die fast-forward-Generation haben wir ein Zeitraffer-Video vom ersten Absperrband bis zum ersten Hot Dog aus dem schwedischen Möbelhaus.

Doch nur Silvester-Böller auf der IKEA-Baustelle Altona?

13. Dezember 2011 · 1 Kommentar

Montag, ca. 10:25 Uhr. Ein Donnerschlag zuckt durch Ground Zero.

Dabei ging es in der IKEA-Baugrube die letzten Tage sehr gemächlich zu. Wir hier im Büro gegenüber genießen die Ruhe. Keine Dampframmen, keine Bagger, keine überdimensionalen Pressluftaufsätze, die Stahlbeton zerbröseln. Das Bauloch ist groß und tief und scheint irgendwie fertig gebuddelt zu sein. Die einzigen, die derzeit arbeiten, sind ein paar einsame Vermessungsingenieure. Mit Ihren Instrumenten stehen sie in der Baugrube und machen Bauachsen aus, Baumaße und sonstige Grundlagenmessungen für das Katasteramt und die weitere Baudetailplanung.

Bis eben dieser Donnerschlag durch die Baugrube zuckte. Einen Moment lange glaubte ich doch an eine verirrte Fliegerbombe aus WKII. Mein Blick aus dem Bürofenster bot einen guten Überblick, um festzustellen, dass sich die Baugrube nicht signifikant verändert hatte. Dennoch stieg im von uns aus rechten Drittel der Grube, nahe am Rand, ziemlich viel Rauch auf. Keine 10 Meter davon befand sich einer der Vermesser und unter der Rauchsäule ein kleiner, aber regelrechter Krater. Nicht tief, nicht groß, vielleicht 40 cm im Durchmesser und nicht mal so tief.

Der Vermessungsingenieur war offensichtlich von der ohrenbetäubenden Explosion dicht neben ihm irritiert. Blickte sich um. Ging vorsichtig auf den Krater zu und etwas schneller wieder weg. Der Kollege kam dazu und ging danach aus der Baustelle heraus auf den Lawaetzweg. Dann passierte erstmal nix. Aber keine fünf Minuten später waren viel Blaulicht, viel tatütata und noch mehr Rettungswagen und Feuerwehren vor Ort. Eine Momentaufnahme:

Beruhigend, dass die Hamburger Einsatzkräfte so schnell und so massiv vor Ort sein können. Dem Explosionsgeräusch nach zu urteilen, hätte man auch sicher annehmen können, dass hier mehr als eine Kinderburg im Sand aufgeworfen wurde.

Als klar war, dass hier nicht viel passiert war, zogen die Wagen auch sehr schnell wieder ab. Dennoch verfolgt jetzt die Staatsanwaltschaft die Sache. Offenbar beging hier jemand eine strafbare Handlung, denn die Explosion wurde nach Angaben der Polizei durch ein in Deutschland nicht zugelassenes Böller-Produkt herbeigeführt. “Aufgrund seiner Größe und seines Inhalts wäre ein solcher Böller in der Lage, schwerste Verletzungen zu verursachen.” sagte uns ein Beamter.

So haben die Vermesser in der Baugrube viel Glück gehabt, dass der Böller nicht näher an ihnen explodiert ist. Auf dem Bild erkennt man unter dem orangenen Pfeil die Position des Vermessers, der blaue Pfeil ist die vermutete Wurfrichtung des Böllers. Alles andere als ein dummer Jungenstreich und zurecht behördlich verfolgt.

Übrigens: Wer am Montag, den 12.12. gegen 10:25 Uhr im Lawaetzweg ungefähr auf Höhe des Parkstreifens eine verdächtige Person gesehen hat, kann sich an die Polizei, speziell das LKA 7013 (Entschärfer) wenden oder natürlich an jede andere Polizeidienststelle.

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STAMP 2011 – Große Bergstraße

2. September 2011 · Keine Kommentare

Im Rahmen des STAMP Festivals 2011 wird auch der IKEA-Bauzaun wieder etwas aufgemöbelt. Für Interessierte finden dort Graffiti Workshops statt, in denen man erste Erfahrungen mit Dose, Schablone und Kleber machen kann, unter der Anleitung von Vollprofis. Also macht euch auf den Weg!

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